Philip Omlor

Schon unsere Oma sagte immer: „Kinder, dat kommt alles wieder!“. Aber warum kommt Geburtstag nur einmal im Jahr, Schnupfen aber ständig? Warum scheißt der Teufel immer auf den dicksten Haufen? Warum ist der Mensch vor 50 Jahren schon zum Mond geflogen aber bis heute zu blöd, seinen Müll vernünftig zu recyclen? Und wann zum Donnerdrummel hält die Linie 418 endlich wieder am Rudolfplatz?

Antworten auf die Fragen, die zu Recht niemand stellt. Seine Texte sind erfrischend sentimental („An manchen Tagen im November“), und herzzerreißend komisch („Die Säge meines Nachbarn“). Ihm zu lauschen ist wie Kino für die Ohren und wer Omlor zwischen Liedern und Geschichten, GItarren, Waldzither, Ukulele, Blues-Harp und Nasenflöte über die Bühne wirbeln sieht, dem wird schnell klar:

Das da vorne ist nicht unsere Oma – zum Glück!
Ganz normal ist das trotzdem nicht – aber es tut wahnsinnig gut!